Straßen im Stadtnorden desolat

Der SPD -Ortsverein Fedderwardergroden-Himmelreich spricht sich gegen die Privatisierung des Reinhard-Nieter-Krankenhauses und der Verkehrsbetriebe aus.Der 2. Bürgermeister Wilfrid Adam kritisierte beim jüngsten Bürgergespräch die vom FDP-Oberbürgermeisterkandidaten und Fraktionsvorsitzenden Dr. Michael von Teichman zum wiederholten Male geforderte Privatisierung.

.„Wir lehnen nicht nur derartige Privatisierungstendenzen, die populistisch sind, entschieden ab, sondern wollen verstärkt herausgestellt haben, dass der Ruf des Krankenhauses nicht durch unlautere Forderungen belastet wird“, so Adam in einer Pressemitteilung weiter. Das RNK sei weiter der feste Bestandteil des Gesundheitswesens der Stadt. Adam hielt ebenfalls ein Plädoyer für den Fortbestand der Verkehrsbetriebe in öffentlicher Hand und für die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.Als sehr verbesserungswürdig bezeichneten in der anschließenden Gesprächsrunde Ratsherr Holger Barkowsky den Zustand von Straßen und Grünanlagen nach der Frostperiode.Es habe sich als falsch erwiesen, dass eine Mehrheit im Rat der Stadt den SPD-Antrag auf Erhöhung um 500 000 Euro der Straßenunterhaltungs- und Renovierungskosten abgelehnt habe.Aufgrund einer Initiative der SPD-Ratsfraktion, die dringend erforderlichen Instandsetzungen in den Stadtteilen zu erfassen und mit einem Initiativantrag den Rat der Stadt aufzufordern, Mittel bereit zu stellen, haben auch die Bürgervereine des Stadtnordens ihre Wünsche angemeldet und auf die zum Teil sehr desolaten Straßen hingewiesen.Die Fedderwardergrodener SPD-Vorsitzende, Ratsfrau Christine Will, lobte, dass das Straßensanierungsprogramm für Fedderwardergroden fortgesetzt wurde.

 

© Copyright Wilhelmshavener Zeitung vom 01.03.2011, Seite 7

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