SPD Voslapp zeigt Flagge gegen Atomkraft

Eine kleine Gruppe der Sozialdemokraten die am Spaziergang teilgenommen haben
Eine kleine Gruppe der Sozialdemokraten die am Spaziergang teilgenommen haben

Bürger verliehen ihren Ängsten Ausdruck


Es ist die Angst vor einer nicht beherrschbaren Technologie, die die Menschen zum Protest bewegt. Sie kamen aus dem gesamten Umland, um für den Atomausstieg zu demonstrieren.

Von Christian Paul


 Wilhelmshaven - Rund 600 Menschen trafen sich Wilhelmshaven, um gegen Atomkraft und gegen CO2-Verpressung zu demonstrieren. Damit blieb die Teilnehmerzahl deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Veranstalter rechneten mit über 2000 Protestierenden.


Eine bunte Mischung aller Altersgruppen und quer durch die gesellschaftlichen Schichten zog vom Adalbertplatz über die Christus- und Garnisonkirche und Bontekai bis zum Gotthilf-Hagen-Platz. Das Motto der vom Aktionsbündnis Jade-Region gegen Atomkraft initiierten Veranstaltung lautete: „Gefährliches Erbe - verstrahlt und verpresst“. Unterstützt wurde das Bündnis von Parteien, Gewerkschaften, Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen. Insgesamt waren in 20 Städten in ganz Deutschland Zehntausende unterwegs, um für den Atomausstieg zu demonstrieren.


 „Ich bin hier, weil ich mich maßlos über die ? Energierevolution? der Regierung geärgert habe“, sagt Angelika Maurer, die aus der Nähe von Aurich zur Demonstration an die Jadestadt gekommen ist. „Das ist keine Revolution, sondern ein Rückschritt“.

Das sieht Heiko Kruse aus Oldenburg ähnlich: „Die meisten Menschen sind mittlerweile für den Ausstieg. Auch wenn die Atomkraftwerke nicht sofort abgeschaltet werden, müssen wir auf Ressourcen zurückgreifen, die wir beherrschen können.“


 Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.

 

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