Thema: "Sinn und Zweck der Ratsvertretung"

Karl-Heinz Föhlinger und Howard JAcques bei der Vorstellung der Kandidaten
Karl-Heinz Föhlinger und Howard JAcques bei der Vorstellung der Kandidaten

Ende Juni 2011 lud die SPD AG 60plus alle SPD Kandidatinnen und Kandidaten zum Thema: "Sinn und Zweck der Ratsvertretung" in die Gaststätte "Im Kreuzelwerk" ein. Zu der gut besuchten Versammlung kamen aus den vier  Wahlbereichen in Wilhelmshaven fast alle (13) auf den vorderen Plätzen gesetzten Kandidatinnen und Kandidaten und der OB-Kandidat Thomas Städtler.

Nach der Begrüßung durch Margarete Oswald hielt der SPD Kreisverbandsvorsitzende Volker Block, der die Veranstaltung moderierte, eine erbauliche und mitreißende Ansprache zur Kommunalwahl. Er hob hervor, " dass wir gemeinsam stark genug sind, um wieder stärkste Fraktion im Wilhelmshavener Stadtrat zu werden". Erfreulich ist, dass viele neue Gesichter bei den vorderen Listenkandidatinnen und Kandidaten zu finden sind und somit ein hervorragender Mix aus erfahrenen Ratsmitgliedern und neuen Bewerberinnen und Bewerbern in der nächsten SPD Fraktion entstehen kann.

 

Unser OB-Kandidat Thomas Städtler, seit Juni Neubürger der Stadt Wilhelms-haven, möchte vor allem auch junge Wähler überzeugen, dass es sich wieder lohnt zur Wahl zu gehen. Wilhelmshaven war eigentlich immer eine Stadt der Sozialdemokraten. Er will darum kämpfen, dass sie es wieder wird. Holger Barkowsky hob hervor, dass ein gemeinsamer Schulterschluss und der Schwerpunkt "Arbeit und soziale Gerechtigkeit" im Mittelpunkt des Wahlkampfes stehen sollte. Nurhayat Bakir, als neues Gesicht , jetzt stellvertretende SPD Kreisverbandsvorsitzende, versucht einiges in der Ratsarbeit anders zu machen. Sie bereitet sich intensiv, auch durch Fortbildung, auf die neue Arbeit im Stadtrat vor. Als langjähriges Ratsmitglied will Norbert Schmidt vor allem eine Haushaltskonsolidierung vorantreiben. Er freut sich auf die vielen neuen Gesichter mit neuen Ideen. Seine Schwerpunkte in der Ratsarbeit werden weiterhin die Stadtentwicklung, Planen und Bauen sein und vor allem liegt ihm die Bildung am Herzen. Jürgen Kempke, ebenfalls mit langjähriger Ratserfahrung, setzt sich vor allem für Offenheit und Transparenz in der Fraktionsarbeit ein. Sein Augenmerk liegt auf dem umfassenden Gebiet: "Bau". Als Neuling will Petra Kolbe vor allem Sozialpolitik und Basispolitik für den "Normalbürger" betreiben. Nach 25jähriger Fraktionsarbeit will Karl-Heinz Föhlinger weiter kritisch die Fraktionsarbeit begleiten und will, dass die Wilhelmshaverinnen und Wilhelmshavener in Planungen für Großprojekte mit einbezogen werden. Uwe Reese kann auf eine 15-jährige erfolgreiche Fraktionsarbeit zurückblicken und hat sich oft eine "blutige Nase" geholt. Er bewegt sich auf vielen Feldern. Sein besonderes Anliegen ist die Sportförderung in Wilhelmshaven. Als Neuling in der politischen Szene will sich Peter Debring aus Rüstersiel für die Reduzierung von Jugendproblemen einsetzen und arbeitsrechtliche Fragen angehen. Wichtig ist für ihn der Frage nachzugehen, wie man der ständig abnehmenden Wahlbeteiligung entgegenwirken  kann. Frank Henner Trenne, der auf einem sog. Zählplatz die Wahl antritt möchte vor allem auch als Schwerpunkt den OB- Kandidaten Städtler unterstützen. Juso Jörn Heinisch hat gerade sein Abitur gemacht. Als jüngster SPD-Kandidat und zukünftiger Maschinenbaustudent in der Jade-Hochschule möchte er erreichen, dass die SPD wieder die führende Kraft im Stadtrat wird. Zum Abschluss des Vorstellungsreigens erklärte Howard Jacques aus Volapp, dass er durch einen Besuch von Helmut Schmidt im Marinearsenal zur aktiven Mitarbeit in die SPD gekommen sei. Er will erreichen, das die Gewerkschaft wieder stärker mit der SPD zusammenarbeitet, denn SPD und Gewerkschaft gehören nach seinen Vorstellungen zusammen. In der von ihm durchgeführten Bürgersprechstunde kümmert er sich um die Anliegen der Normalbürger. Das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist

die Basis für eine gute Ratsarbeit. Sein Fachbereich ist die Bundeswehr.

 

Zum Abschluss fasste der Kreisverbandsvorsitzende Volker Block treffend zusammen, dass die Sozialdemokraten nie vergessen sollten, woher sie kommen und dass sie deutlich machen müssen, wohin sie gehen wollen. Er machte darauf aufmerksam, dass die Willi Brandt-Ausstellung im Küstenmuseum noch bis zum 31.08.2011 zu sehen ist.

 

Margarete Oswald, vom Vorstand der SPD AG 60plus, berichtete, dass der Erlös des Kuchenverkaufs am 1. Mai aufgerundet 700,-- € erbrachte. Dieses Geld wurde zur Hälfte dem Spielplatz am Pumpwerk übergeben und zur anderen Hälfte dem Wiki-Spielplatz für Kinder mit Lernverzögerung. Am 19.07.2011, ab 15:00 Uhr,  findet die schon traditionelle Grillparty, diesmal im Störtebeker-Park, statt.

 

 Karl-Heinz Unger

 

Weitere Fotos der Veranstaltung finden Sie unter:http://www.spd-voslapp.de/aktuelles-galerie/fotos/

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