Sengwardener Markt

Der  Frühshoppen ist krönender Abschluss. Gastredner waren der Geschäftsführer der JadeWeserPort Logistics Zone, Dr. Jan Miller und Bremens Altbürgermeister.

 

Von Ursula Grosse Bockhorn

 

Sengwarden - Der Radweg nach Sillenstede, das Baugebiet Remmelhauser Weg und die weltweite Wahrnehmung des JadeWeserPorts: Die Themenpalette beim Politischen Frühschoppen beim Sengwarder Markt spiegelte die Welt im kleinen und großen wider.

 

Und natürlich warfen die Kommunalwahlen am kommenden Sonntag ihre Schatten auf das Treffen in der Scheune der Familie Ouart, auch wenn Marktvogt Thomas Lehmann, den Wahlkampf außen vor lassen wollte, ehe er selbst - schon bei der traditionellen Begrüßung der zahlreichen Gäste aus Politik, Verwaltung, Bundeswehr und Wirtschaft - kräftig austeilte.

 

Mögliche Schließung der Sengwarder Schule und Wiederbesetzung der Verwaltungsstelle unter veränderten Bedingungen: „Vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht anders aus“, so Lehmann, der auch zu wenig Anstrengungen sah, die Grundstücke am Remmelhauser Weg zu vermarkten. Zu denen, denen er nicht nur für ihr Kommen dankte, gehörten Oberbürgermeister Eberhard Menzel und der ebenfalls scheidende Ortsbürgermeister Kurt Nittel sowie die Ortsratsmitglieder Heinz Ross und Martin Toepel, Verwaltungsstellenleiter Wilbur Ludwig und Uwe Schuster von der Marktkommission und der Bundeswehr für die Gastfreundschaft in der Admiral-Zimmermann-Kaserne.

 

Auch Kurt Nittel übte in seinem letzten Grußwort als Ortsbürgermeister Kritik am Verhalten der Stadt, die er aufforderte, sich an den Grenzänderungsvertrag zu halten. Nach Nittels Darstellung hängt die Fortführung der Partnerschaft mit der öster­reichischen Marktgemeinde Bromberg wie auch des Sengwarder Pferdemarktes an der gleichwertigen Wiederbesetzung der Stelle von Wilbur Ludwig.

 

Der Vertrag sei 40 Jahre alt . Und deshalb sei möglicherweise über Veränderungen zu sprechen, hielt Eberhard Menzel in seiner launig gehaltenen Rede der Kritik entgegen. Ehe er den Blick auf den JadeWeserPort und die Probleme mit der Bahnanbindung weitete, stellte er zum Thema Fahrradweg nach Sillenstede in Aussicht, dass die Stadt das Teilstück bis Wehlens in Angriff nehme.

 

JadeWeserPort: Das war das Thema für die beiden Gastredner. Dr. Jan Miller, seit drei Monaten Geschäftsführer der JadeWeserPort Logistics Group, warnte vor einer zu einer allzu lokal bestimmten Sicht auf den Containerhafen. Von außen kommend, empfahl er den Wilhelmshavenern, statt über den Verlust des Badestrands an der Geniusbank zu trauern besser die handfeste Chance für die Region zu ergreifen.

 

Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.

weitere Bilder zum sengwarder Markt finden Sie unter: http://www.spd-voslapp.de/aktuelles-galerie/fotos/

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