Die AG 60plus lädt ein

Wie die Gesellschaft mit Tod und Sterben umgeht!

Frau Ursula Aljets referiert!

  

Am 18.Oktober 2011 hatte die AG 60 Plus“ zu einer Informations- veranstaltung in das Restaurant Kreuzelwerk“ eingeladen. Wie immer war die Veranstaltung sehr gut besucht. Bei Kaffee und Kuchen referierte die Ratsfrau Ursula Aljets  zu dem Tabu-Thema Tod!

 

Sachlich und ohne Herzklopfen an das Thema heranzugehen, fällt mit Sicherheit nicht jedem leicht. Immer mehr Menschen werden älter. Die demographische Entwicklung zeigt uns bundesweit, eine hohe Altersstruktur, umso mehr ist es wichtig sich mit dem Sterben und was dazu gehört, zu beschäftigen.

 

Die Genossin Aljets begann mit der Sterbekultur. Sie blickte zurück bis in die Zeit der Neandertaler, die schon damals in einem Ritual ihre Trauer gezeigt haben. Sie glaubten an ein anderes Leben danach! Archäologen haben bei Ausgrabungen diese Tatsache bestätigt. Liebevoll die Gestorbenen zum Schlafen“ gelegt, so hat man seine Trauer und Verbundenheit über den Tod hinaus, zum Ausdruck gebracht.

 

Das Abschiednehmen“ hat sich in Millionen von Jahren in allen Glaubenskulturen nicht wesentlich geändert. Die Bestattungsformen bieten vielfältige Möglichkeiten. In Amerika z.B. besteht die Möglichkeit, nach der Einäscherung, sein verstorbenes Familienmitglied mit nach Hause zu nehmen und in seiner Nähe zu deponieren. Das geht bei uns nicht!

In Deutschland gibt es nur drei Möglichkeiten: Die Feuerbestattung mit Beisetzung, die Feuerbestattung mit Beisetzung auf See und die übliche Form der Beerdigung im Grab.

 

Die Form der Trauermöglichkeiten sind aber auch an den Geldbeutel der Familie orientiert. Leider sind die Kosten für die Beerdigung nicht gerade niedrig. Darum sollte man sich zu Lebzeiten mit der Situation vertraut machen und entsprechend vorbereiten.

 

Ein Ordner mit den erforderlichen Papieren und eine finanzielle Rücklage wären der Idealfall. So hat es jeder selbst in der Hand wie er, in Absprache mit der Familie, seine Ruhestätte vorbereitet.

 

Wie sie lesen können, ist es wirklich kein alltägliches Thema. Leider wird es immer wieder verdrängt. Ich gestehe, dass auch ich mich noch nicht mit dem Thema beschäftigt habe. Aber nach diesem Vortrag unserer Genossin Ursula Aljets werde ich mir zumindest etwas mehr Gedanken machen.

 

Die AG 60 Plus traut sich wirklich an jedes Thema ran. Das wurde mit diesem Referat einmal mehr deutlich!

 

Ich sage herzlichen Dank!

 

Ihr Howard Jacques

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