Neue Führungsspitze der Stadt steht

Die neu gewählte Spitze des Rates der Stadt Wilhelmshaven: Oberbürgermeister Andreas Wagner (2.v.links, CDU) wird künftig in repräsentativen Dingen vertreten von den beiden neu gewählten Bürgermeistern Fritz Langen (2.v. rechts, CDU) und Holger Barkowsky
Die neu gewählte Spitze des Rates der Stadt Wilhelmshaven: Oberbürgermeister Andreas Wagner (2.v.links, CDU) wird künftig in repräsentativen Dingen vertreten von den beiden neu gewählten Bürgermeistern Fritz Langen (2.v. rechts, CDU) und Holger Barkowsky

Oberbürgermeister Andreas wagner warb für Gemeinsamkeit für Wilhelmshaven. Er fordere eine "intelligente Politik der Expansion".

 

Von Gerd Abeldt

 

Wilhelmshaven - Die neue politische Führungsspitze der Stadt Wilhelmshaven steht. In der konstituierenden Ratssitzung wurde am Mittwoch CDU-Ratsfrau Ursula Glaser einstimmig zur neuen Ratsvorsitzenden gewählt. Sie leitet künftig die Sitzungen des Rates.

Vertreten wird sie von Helmut Möhle (CDU).

 

Der von den Bürgern direkt gewählte Oberbürgermeister Andreas Wagner  (CDU) wird künftig in repräsentativen Dingen vertreten von den beiden
neu gewählten Bürgermeistern Fritz Langen (CDU) und Holger Barkowsky
(SPD). Während Langen alle 30 Stimmen des CDU/SPD-Bündnisses im Rat in
geheimer Abstimmung hinter sich vereinen konnte, stimmten lediglich 25
der 45 Ratsmitglieder für Barkowsky.

Damit verweigerten fünf Mitglieder des Mehrheitsbündnisses dem Fedderwardergrodener die Gefolgschaft. Beobachter halten es für wahrscheinlich, dass damit alte Rechnungen  innerhalb der lange zerstrittenen SPD beglichen wurden.

 

Dem neuen Rat gehören neben OB Wagner Politiker von CDU (15), SPD (14),  Bündnis 90/Die Grünen (6), Freie Wähler (2), Wählergemeinschaft BASU (2), Wilhelmshavener Bürger-Vereinigung (2) sowie je ein Vertreter der  FDP, der Linken und der Piratenpartei an. Grüne, WBV und Piraten bilden künftig eine Gruppe, die von Werner Biehl (Grüne) angeführt wird.


Nach seiner förmlichen Vereidigung hielt OB Wagner eine Antrittsrede, in der er den gesamten Rat dazu ermunterte, seinen Wahlkampfslogan „Wilhelmshaven geht besser“ gemeinsam in die Tag umzusetzen. Es sei für keine der politischen Kräfte hinnehmbar, dass in Arbeitslosenquote in der Stadt über zwölf Prozent liege. Genauso müsse das hohe Millionendefizit im städtischen Haushalt gemeinsam angegangen werden.

 

Wilhelmshaven brauche eine „intelligente Politik der Expansion“ mit mehr Ansiedlungen, höheren Einkommen, verbesserten Kommunikation und verstärkter Einbindung  in die Region. Im Zuge der Sitzung wurden weitere Posten vergeben, langjährige Ratsmitglieder geehrt und die Geschäftsordnung verabschiedet.

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