SPD 60Plus verärgert

Wilhelmshaven: Am 28.März 2007 trat der bisherige Seniorenbeirat zu seiner ersten Sitzung zusammen, auf der festgehalten wurde, dass die Amtsperiode am 31.März 2012, nach fünf Jahren ausläuft. Lange im Vorfeld zu den Wahlen des Seniorenbeirates für dieses Jahr, hat sich demzufolge die AG 60 Plus in der SPD, mit dem Thema Seniorenbeirat, beschäftigt.

Nicht nur, dass sie sich mit den Aufgaben des Seniorenbeirates und dessen Bedeutung auseinander setzten, Referenten zur Vorbereitung auf die Wahl und über die aktive Arbeit des Seniorenbeirates durch den Vorsitzenden des Seniorenbeirates in Wilhelmshaven informiert hätten, wurden entsprechende Kandidaten benannt und Vorbereitungen für die durchzuführende Wahl getroffen.

Bereits im Vorfeld der durchzuführenden Wahlen, wurde das Wahllokal durch Ankündigungen den Mitgliedern mitgeteilt. Vorgesehen war, nachdem die Frist für die Wahlvorschläge bis zum 20.Februar 2012 eingereicht wurden, der 13.März 2012.

Wie die Sprecherin der AG 60 Plus, Margarete Oswald, dazu mitteilt, ist die Verwaltung der Stadt Wilhelmshaven von den Vorbereitungen informiert worden.

Drei Werktage vor der beabsichtigten Wahl erfolgte durch die Verwaltung der Stadt Wilhelmshaven die Absage zur Wahl des Seniorenbeirates, mit der Begründung, dass sich nicht genügend Interessenten hinsichtlich der Kandidatenbenennung beworben hätten.

Nach Auskunft der Stadtverwaltung, so Margarete Oswald, hätten sich lediglich zehn Kandidaten zur Wahl in den Seniorenbeirat bereit erklärt. Erforderlich sei aber bei einem Beirat von sieben Mitgliedern die doppelte Anzahl von Bewerbern. Darüber hinaus stünden die Kosten zur Wahl des Seniorenbeirates in keinem Verhältnis zu den gezeigten Aktivitäten.

Diesen Vorwurf, so Margarete Oswald, könne man so nicht hinnehmen, da von Seiten der Stadt Wilhelmshaven in den Medien über die Bedeutung des Seniorenbeirates, aber auch zum Wahlaufruf, nichts zu vernehmen war. Aktivitäten wären aber ausgegangen von der AG 60 Plus, Gewerkschaften und den Kirchen.

Der Anschein sei, so Oswald, als wolle man den Seniorenbeirat von Seiten der Stadt, einschlafen lassen.

 

 

 

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