Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven

Karin Evers-Meyer
Karin Evers-Meyer

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer hat in Wilhelmshaven die Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums über die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung zur Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Oldenburg–Wilhelmshaven mit der Deutsche Bahn AG begrüßt.

 

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer hat heute in Wilhelmshaven die Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums über die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung zur Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Oldenburg–Wilhelmshaven mit der Deutsche Bahn AG begrüßt. Gleichzeitig warnte die Politikerin allerdings davor, jetzt schon die Hände in den Schoß zu legen.

„Angesichts steigender Containerzahlen macht sich am JadeWeserPort langsam aber sicher Optimis­mus breit. Das haben alle Beteiligten auch verdient, angesichts der Durststrecke, die hinter uns liegt. Die Elektrifizierung der Strecke zum Hafen ist quasi der letzte zentrale Infrastrukturbaustein, den wir brauchen, um dem Hafen zum unumkehrbaren Durchbruch zu verhelfen. Und natürlich geht es nicht nur um den Hafen. Ich will weiterhin, dass die Strecke wieder an den Intercity-Personen­verkehr angeschlossen wird“, so Evers-Meyer.

 

Allerdings sei die heute offiziell verkündete Finanzierungsvereinbarung keine große Überraschung. Evers-Meyer: „Diese Vereinbarung ist lange erwartet worden. Der Inhalt war bekannt. Die Schwierig­keiten liegen wie so oft im Detail. Es ist daher zu früh, die Hände in den Schoß zu legen. Das Problem ist weniger die Finanzierung, als die Umsetzung vor Ort. Nach wie vor gibt es da wesentliche Hürden. Beispielsweise die unter Denkmalschutz stehende Fußgängerbrücke in Varel oder die Teilstrecke in Oldenburg.“

 

Diese Hürden würden nach Ansicht von Evers-Meyer durch die Finanzierungsvereinbarung nicht aus dem Weg geräumt. Die Vereinbarung sei demnach zwar zu begrüßen. Sie löse aber nicht die bestehenden Probleme in der Umsetzung vor Ort. Evers-Meyer: „Da liegt noch viel Arbeit vor uns wenn wir den Zeitplan halten wollen. Meine Erfahrung mit solchen Projekten sagt mir: Glaube erst daran, wenn der ersten Spaten die Erde berührt.“

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